Die letzte Schulstunde:

Posts mit dem Label Schule werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Schule werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 16. Juli 2011

School 2.0 - eToolKit für die Zukunft


School 2.0 ist ein Brainstorming Tool um Schulen, Verwaltungen und Gemeinden zu helfen, eine gemeinsame Schul- und Bildungsvision für die Zukunft ("next-generation schools") zu entwickeln. Dabei wird untersucht, wie dieses Zukunftsbild durch (neue) Technologien unter- und abgestützt wird. Auch für andere Communities brauchbar.

School 2.0 liegt in englischer Sprache vor. Daher lohnt es sich mit gelegentlich notwendigen Fachbegriffen vertraut zu machen. Es wurde vom Center for Technology in Learning entwickelt. Das Toolkit liefert eine Perspektive anhand eines Bildes/Posters, das einen gemeinsamen Gesprächseinstieg für alle Teilnehmer ermöglicht, so dass alle betroffenen Interessensgruppen an dieser wichtigen gemeinsamen Entwicklung beteiligt sein können.

Prozess. Es besteht aus einer Vielzahl von Bildungs-, Verwaltungs- und Organisationsszenarien um neue Technologieanwendungen in die Klassenzimmer zu bringen. Beispiele, Ideen und Informationen welche der gemeinsamen Besprechung dienen und sie befördern sollen sind aber bewusst nicht als einzelne Anwendungs- oder gar Anschaffungsstrategien konstruiert. Das Tool skizziert und und versteht den Prozess als "Work in Progress". Es wurde entwickelt um öffentliche Debatten für sowohl kurzfristige als auch weitläufigere Educations- und Organisationziele zu unterstützen.

Das Toolkit sollte auch für andere gesellschaftliche Anwendungen brauchbar sein.

Link ➨  

Mittwoch, 4. Mai 2011

Schule der Zukunft II - Futurum Skola Schweden/Bålsta


Schwedische Kinder und Eltern leben, zumindest in Hinblick auf das Schulsystem, im siebten Himmel. In Österreich sind wir davon noch Lichtjahre entfernt. Eine "Schule der Zukunft" - die diesen Namen auch verdient - gibt es tatsächlich, und zwar im schwedischen Bålsta, mitten im schwedischen Silicon Valley.

Hält der anspruchsvolle Name "Futurum Skola" das, was er verspricht? Bildungsexperten strömten zu Tausenden dort hin, um sich selbst davon zu überzeugen. Während man hierzulande noch in den Startlöchern scharrt und unter dem Titel "Neue Mittelschule" einen zaghaften ersten Schritt in Richtung Gesamtschul-Modellversuch macht, passieren andernorts bahnbrechende Entwicklungen. Die schwedische "Futurum-Skola" setzt mit einem aufsehenerregenden Gesamtschulkonzept Maßstäbe für die europäische Schulentwicklung.

Das gesamte Schulgebäude ist in Raumgruppen aufgeteilt, die nach Farben (gelb, orange, pink, rot, grün, blau) benannt sind. Die sechs Bereiche werden "kleine Schulen" genannt, sie folgen in ihrer Gestaltung dem namensgebenden Farbkonzept. In jeder dieser 1000m² großen Einheiten sind rund 160 SchülerInnen, die von einem Team von 16. LehrerInnen geführt werden. Im Vergleich zu sonstigen Schulen verbringen die PädagogInnen ihre gesamte Arbeitszeit in der Schule, wodurch sie für die Schüler/Innen zu permanenten Ansprechpersonen werden. Verschiedenen Altersgruppen werden gemeinsam in Kleingruppen – nur die drei Hauptfächer Schwedisch, Englisch und Mathematik werden "herkömmlich" – unterrichtet. In der restlichen Zeit werden verschiedene Themen in unterschiedlichen Gruppen ausgearbeitet und von der Gruppe selbst präsentiert. In der Schule existiert keine Schulglocke, denn es gibt keine fixen Stundenanzahlen und keinen Unterricht im 45-Minuten-Takt.

Jedem Arbeitsteam steht ein großer Gruppenraum von cirka 240 qm und mehrere kleine Arbeitsräume zur Verfügung. Alle Räume  haben Glaswände und machen die Schule transparent. Die Möblierung ist variabel nutzbar, der Arbeitsplatz frei wählbar. Jedes Kind hat einen persönlichen Rollcontainer für seine Arbeitsmaterialien. Computerarbeitsplätze sind ebenso vorhanden, wie gemütliche Leseecken. Und jeder große Gruppenraum verfügt über eine eigene Bühne, denn der Präsentation von Ergebnissen – egal ob Arbeitsergebmnisse, Bühnenstücke oder musikalische Darbietungen - wird in Futurum eine große Rolle beigemessen.

Unterstützt von Microsoft entstand in der Stadt Philadelphia, USA, in schwierigem sozialem Umfeld eine "Schule der Zukunft". Hightech, aber auch neue Wege in der Schularchitektur und in der Schulentwicklung prägen diese Schule, die nach den Vorstellungen von Microsoft weltweit "Schule machen" kann.

Mehr:

Futurum Skola und IT - Gymnasiet Kista in Schweden
Best Practice: Schule der Zukunft I - Microsoft - Philadelphia

Schule der Zukunft Philadelphia


Unterstützt von Microsoft entstand in der Stadt Philadelphia, USA, in schwierigem sozialem Umfeld eine "Schule der Zukunft". Hightech, aber auch neue Wege in der Schularchitektur und in der Schulentwicklung prägen diese Schule, die nach den Vorstellungen von Microsoft weltweit "Schule machen" kann.

Einkommen oder Armutsverhältnisse. Viele der Schüler haben oder hatten gar einen Elternteil im Strafvollzug. Die Schulschwänzer-Quoten liegen in der Highschool bei rund 25 Prozent; nur ein Drittel der Schülerinnen und Schüler erreicht beispielsweise die vom Bundesstaat gesetzten Ziele im Lesen. In dieser herausfordernden Umgebung also wurde die "Schule der Zukunft" eingerichtet, ein Quartierschulhaus ("Neighborhood School") ohne Selektion und Zugangsbeschränkungen für 750 Jugendliche des 9. bis 12. Schuljahrs. Der Eröffnung im September 2006 ging ein dreijähriger Entwicklungsprozess voraus. Dieser Prozess, von dem Schulen im Sinne von "Best Practice" weltweit profitieren sollen, ist im Internet ausführlich dokumentiert.

Schwedische Kinder und Eltern leben, zumindest in Hinblick auf das Schulsystem, im 7. Himmel. In Österreich sind wir davon noch Lichtjahre entfernt. Eine "Schule der Zukunft" gibt es tatsächlich, und zwar im schwedischen Bålsta, mitten im sogenannten Silicon Valley.

Mehr:

Samstag, 17. Januar 2009

Schulpartner: Die Rechte der Schüler, Eltern und Lehrer

Wikipedia behauptet: "Österreich ist das einzige Land, in dem es eine gesetzlich festgelegte Schülervertretung auf allen Verwaltungsebenen gibt und gilt in dieser Hinsicht als großes Vorbild für viele andere Staaten.

Ebenfalls einzigartig ist der Gedanke der schulpartnerschaftlichen Zusammenarbeit; die Rechte der Schulpartner sind in keinem anderen Land so weit reichend und genau festgelegt wie in Österreich." Eine als PDF herunterladbare Broschüre gibt Auskunft.

Mehr:
Schulpartner: Die Rechte der Schüler, Eltern und Lehrer

Montag, 18. August 2008

Free Paper: Die Schule des 21. Jahrhunderts

Eigentlich wäre alles klar: Die Schule des 21. Jahrhunderts müsse zur Neugier erziehen, stärker auf Teamarbeit als auf Einzelleistung fokussieren, bei den Lehrplänen klug auf vieles verzichten, die Eltern kreativ in den Lernprozess einbeziehen und sich dem Wettbewerb mit anderen Schulen stellen.

Free Paper: Die Schule des 21. Jahrhunderts

Mittwoch, 13. August 2008

Schule ohne Mauern!

Im angelsächsischen Sprachraum ist man sowohl populärer (Erwachsenen-)Bildung als auch breiten und offenen Bildungschancen generell aufmerksamer eingestellt. Die Website Learnodes (Lernknoten) liefert ein fantastisches White Paper, das Voraussetzungen für die "Schule ohne Mauern" des 21. Jahrhunderts fokussiert.

Mehr (Download, Infos, Links, etc.) dazu auf www.freiklick.at: White-Paper: FINDABILITY IS MOVING EDUCATION TO THE NET

Sonntag, 10. August 2008

Hauptschule = "Verstärkungsfaktor" für Jugendgewalt!

Als wirksames Mittel gegen die Jugendgewalt empfiehlt der Hannoveraner Kriminologe Prof. Christian Pfeiffer den Ausbau von Ganztagsschulen, denn die Hauptschule habe sich zu einem "eigenständigen Verstärkungsfaktor" der Jugendgewalt entwickelt. Dies wird in einer neuen Studie ausdrücklich festgehalten.

Hauptschule als "Verstärkungsfaktor" für Jugendgewalt!